Biografie

LOWRAY – Alternative Singer-Songwriter
Energisch und sanft, tiefgründig und leicht – diese Dynamik prägt die Musik des Solo-Künstlers. In seinen Texten spielen Gleichwertigkeit und Ungerechtigkeit eine zentrale Rolle. Dass wir ohnmächtig zusehen, wie die Spaltung der Welt immer tiefer wird, beschäftigt ihn.

«Ich möchte den Leuten mit meinen Songs einen Denkanstoss geben, es anders zu machen als die breite Masse.»

Dringlich und unbequem
Im Song Floods wird ganz konkret die Umweltzerstörung in ärmeren Teilen der Erde durch den Luxuskonsum in der westlichen Welt angesprochen. Der Grundton bleibt dabei immer positiv – wenn auch dringlich. Ohne den Zeigefinger auf jemanden zu richten – aber mit dem Glauben, dass jede/r Einzelne zum Guten beitragen kann. «Es geht doch darum, den Menschen zuversichtlich zu begegnen, und jene, die einem nahe sind, zu inspirieren. Nur wenn jeder seine eigene kleine Revolution nach aussen trägt und mit anderen teilt, verändern wir etwas.»

Zwischenmenschliches
Dies führt LOWRAY zur engeren Themenwelt von Freundschaft und Beziehung, die immer wieder ihren Weg in seine Songs finden. «Wieso gehst du genau den Weg, den du gehst? Wärst du heute am selben Punkt, wenn du damals nicht…?» So ist Foretime eine Hommage an vergangene Zeiten in Einheit mit Freunden. Ganz gegenteilig dann der Song My Bones, in dem die Endlichkeit und der Verlust aufgegriffen werden.

Licht und Schatten
LOWRAY glänzt abseits der Bühne eher mit zurückhaltendem und beobachtendem Temperament. «Mit Leuten, die unreflektiert schwatzen, habe ich Mühe – ich höre lieber zu und lasse die gesammelten Wahrnehmungen in meine Songs einfliessen. Daraus entstehen dann dynamische und kräftige Arrangements mit Tiefgang.»

«Ich höre zu und beobachte genau – die gesammelten Wahrnehmungen lasse ich dann in meine Songs einfliessen.»

Musik als Lebenselixier
Überhaupt schöpft er aus dem Umgang mit Musik reichlich Energie: «Ich lese immer noch viele Musikzeitschriften, mache selbst Interviews mit Bands für meinen Blog, kaufe Platten und gehe auf Konzerte. Diese Faszination hat mich seit meinen frühen Teenager-Jahren nie mehr losgelassen und gibt mir noch immer viel zurück.» Diese Begeisterung in Verbindung mit seiner Sichtweise ergibt eine beeindruckende musikalische Eigenständigkeit.